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Black Dagger Future

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Black Dagger Future

Beitrag von Admin am Sa 27 Dez 2014, 12:33



Zuletzt von Admin am Sa 27 Dez 2014, 12:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Black Dagger Future

Beitrag von Admin am Sa 27 Dez 2014, 12:36



Caldwell, New York.
600 Jahre später, hat sich an der Welt der Vampire nicht viel verändert.
Die Glymera sind immer noch der leitende Rat der Vampirgesellschaft und Rehvenge deren Oberhaupt, während die Bruderschaft der Black Dagger, es weiterhin als ihre Aufgabe betrachten ihr Volk zu beschützen.
Doch vieles hat sich an der Bruderschaft geändert.
Wrath der König, ist schon seit langer Zeit verschwunden – wahrscheinlich nicht mehr am Leben.
Doch er hinterließ einen Sohn, Wharren, der nun der König der Vampire und der Anführer der Bruderschaft ist. Auch die meisten der anderen ursprünglichen Brüder sind verschollen, oder nicht mehr am Leben. Deren Kinder.. sind nun die Zukunft der neuen Bruderschaft.
Zusammen mit anderen Verbündeten, die die Bruderschaft akzeptiert, müssen sie sich nun einer neuen Bedrohung stellen. Zwar sind die Lesser immer noch ein Problem, doch es sind weniger geworden. Dafür.. scheinen jedoch die Symphathen, sich nun gegen ihre Isolierung in der Kolonie zu erheben...
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Re: Black Dagger Future

Beitrag von Admin am Sa 27 Dez 2014, 12:43



Wharren, Sohn des Wrath und der neue König der Vampire und die momentanen Mitglieder der Bruderschaft gehen den Hinweisen einer neuen möglichen Bedrohung nach. Auf einem Streifzug haben Blay und Vahlor, der Sohn von Throe, Symphathen in einer verlassenen Lagerhalle entdeckt die einen Vampir gefoltert haben um Informationen von diesem zu bekommen.
Nur mit Mühe konnten die beiden den Vampir befreien, doch durch die Gedankenspiele der Symphathen kann der Vampir ihnen keine Informationen mehr geben, was die Symphathen von ihm wollten.
Wharren beschließt dem nun selbst auf dem Grund zu gehen.

Doch noch weitere Ereignisse sind passiert. Dharia, die Tochter von Xhex und John die man seit ihrer Geburt für Tod gehalten hatte, ist nun wieder aufgetaucht.
Sie wurde von einer der Schwestern der Klinik entführt, von der sie auch fälschlich durch die Folgen des Klinikbrandes, durch den auch ihre Eltern verstorben sind, für Tod erklärt wurde.

Währenddessen schmiedet Veith, ein Symphath der aus der Blutlinie von Rehvenges Vater stammt, zusammen mit Fhorce, dem Sohn von Xcor einen Plan, der nicht nur beinhaltet den König der Vampire, sondern auch den der Symphathen zu stürzen.
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Re: Black Dagger Future

Beitrag von Admin am Sa 27 Dez 2014, 12:49






Die Bruderschaft sucht mittlerweile ständig neue Mitstreiter, denn im Moment sind sie nur spärlich besetzt und brauchen jede Unterstützung die man kriegen kann.
Seitdem Wharren der neue König und somit auch Führer der Bruderschaft ist, können nicht nur die Nachkommen der Brüder der Bruderschaft beitreten, sondern auch andere starke und erfahrende Kämpfer als Mitstreiter dabei sein, auch Frauen die im Kampf geübt sind.




Symphathen sind Wesen, die Gedanken und Gefühle nicht nur lesen und fühlen können, sondern diese auch manipulieren und sich insbesondere von den Gefühlen ernähren.
Sie leben in einer Kolonie, abgeschieden von den Menschen und Vampiren und werden von einem König regiert.
Langsam aber sicher, sind viele Symphathen nicht mehr zufrieden mit ihrem abgeschiedenen da sein und sehen es nicht mehr ein warum ausgerechnet so mächtige Wesen wie sie, nicht die Herrschaft übernehmen sollten. Wiederrum andere sind zufrieden mit ihrem Leben und vor allen dingen, ihrem König treu ergeben.

Der momentane Symphathenkönig ist Rehvenge.

Wer einen Symphathen spielt, kann sich entscheiden ob er sich Veith, demjenigen der die Symphathen an die Macht führen und aus der Kolonie befreien will oder aber ob er auf Rehvenge's Seite steht.

Alles Symphathen haben rote Augen.





Die Zivilisten bilden die Bewohner Caldwells, die keine Symphathen sind und auch (noch) nichts mit der Bruderschaft zu tun haben und bieten die größte Spielfreiheit was ihre Story angeht.

Insbesondere suchen wir Mitglieder der Glymera, die entweder für oder gegen den Vampirkönig arbeiten, aber auch zukünftige Helfer für Veith's und Fhorce's Truppe.






Spielbare Rassen sind Vampire, Halbsymphathen, Symphathen und Menschen.

Auch Lesser werden gesucht, die sich evtl. ebenfalls einen neuen Plan aushecken die Vampire zu vernichten.



Die Avatare sind frei wählbar. Die hier dargestellten Bilder sind nur Beispiele.
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Re: Black Dagger Future

Beitrag von Admin am Sa 27 Dez 2014, 12:51





Besprechung im Büro des Königs

Brayden schrieb:Auf dem Weg zu Wharrens Büro fühle ich mich doch sehr unbehaglich. Ich mochte es nun mal nicht wirklich, über persönliche Dinge zu reden und dass ich das jetzt auch noch mit dem König musste und es ausgerechnet um etwas ging, was mich selber komplett aus der Bahn geworfen hatte, machte es nun wirklich nicht gerade leichter. Und so würde ich dem eigentlich am liebsten auch wirklich aus dem Weg gehen, aber das wiederum war einfach nicht meine Art. Natürlich war ich mir bewusst, dass es wohl vor allem deswegen raus gekommen war, weil Qhuinn mit Vahlor aneinander geraten war, aber das wiederum konnte ich Qhuinn irgendwie nicht zum Vorwurf machen.

Vor dem Büro sammle ich mich noch einmal kurz, hoffte es würde mir erspart bleiben, dass mir nicht wenigstens jetzt, wo ich dann vor dem König Rede und Antwort stehen musste, wieder schlecht werden würde. Ich klopfe an der Tür und betrete dann auch gleich darauf den Raum. Wharren saß an seinem Schreibtisch und schien mit irgendetwas beschäftigt zu sein.
"Mir wurde gesagt, du möchtest mich sprechen, wegen der letzten Nacht?" komme ich dann auch gleich zur Sache, denn ich wusste ziemlich genau, dass er mittlerweile längst wissen würde, wer den Raum betreten hatte, obwohl er blind war. Ich versuche, so ruhig und locker wie möglich zu klingen und warte nun ab, was er dazu wohl zu sagen hatte.

Wharren schrieb:Während ich nachdenke habe ich meinen Kopf auf die Rückenlehne des Stuhles gelegt und die Augen wieder geschlossen. Mittlerweile bin ich zu dem Schluss gekommen das ich Brayden und Vahlor definitiv wieder trennen muss von der Streife. Wo ich Bray hin stecke.. weiß ich schon ganz genau. Die Frage ist nur wo schiebe ich Vahlor hin? Die meisten kommen mit ihm nicht so gut klar...

Seufzend öffne ich nun wieder die Augen und setze mich richtig auf, als es an der Tür klopft und diese kurz danach schon aufgeht. Ich weiß sofort das es Brayden ist. Sein Geruch steigt mir bereits in die Nase und auch an seinen Schritten höre ich das. Allerdings rieche ich auch das es ihm überhaupt nicht gut geht und ich muss ein leichtes  grinsen unterdrücken. Der erste Kater... ja den fand ich auch sehr scheußlich. 

"Setz dich", meine ich und deute in die Richtung in der der Stuhl gegenüber meines Tisches stehen sollte. Wie immer trage ich im Anwesen keine Sonnenbrille da ich vor meinen Brüdern nun mal nichts verbergen muss. Dafür müssen sich aber meine Brüder auch daran gewöhnen das sie in meinem Büro im Dunkeln sitzen da ich kein Licht brauche. "Ja ich wollte dich eigentlich fragen wie die Streife mit Vahlor lief aber ich glaube - das hat sich bereits schon erledigt", meine ich dann zu ihm und sehe ihn direkt an da ich ganz genau weiß wo er nun sitzt. 

"Ich möchte dich jetzt auch gar nicht danach fragen was genau passiert ist. Das denke ich ist Privat und geht mich nichts an. Aber ich muss dir sagen - die Bruderschaft darf nicht darunter leiden also bitte - klärt das untereinander", erkläre ich. Denn ich kann nun mal nicht zu lassen das sich wegen irgendetwas die Bruderschaft schon selbst bekriegt.

Brayden schrieb:Schweigend folge ich der Aufforderung von Wharren, mich zu setzen und lasse mich auf dem Stuhl ihm gegenüber nieder, warte darauf, was er zu sagen hatte. Nur mühsam kann ich es unterdrücken meine Hände miteinander zu verschränken, will nicht dass man mir zu sehr anmerkte, dass ich doch eher unruhig und auch ein wenig nervös war.
Etwas überrascht sehe ich in Wharrens Richtung, als er sagt, er hätte mich fragen wollen, wie es mit Vahlor auf Streife gewesen ist. Irgendwie hatte ich schon fast wieder vergessen, dass ich ja zunächst mit ihm unterwegs gewesen bin. Und eigentlich... hatte das ja gar nicht mal so schlecht funktioniert, aber jetzt glaube ich nicht, dass es so eine gute Idee wäre, wenn wir das weiterhin tun würden. Ich wusste schließlich nicht mal wirklich, wie ich es überhaupt ertragen konnte, Vahlor in meiner Nähe zu haben, geschweige denn, dass ich mich dann auf die Lesserjagd konzentrieren könnte. 

"Vahlor... ist ein sehr guter Krieger." presse ich mühsam hervor. Ich hatte nicht vor, ihn in irgendeiner Form bei Wharren anzuschwärzen, zu Mal es für mich außer Frage stand, dass Vahlor wirklich ein guter Krieger war und man sich wohl im Kampf auch auf ihn verlassen konnte. "Aber ich kann nicht mehr mit ihm auf Streife gehen. Ich... werde aber versuchen, alles Persönliche aus der Bruderschaft rauszulassen." Wie auch immer ich das machen würde, denn im Moment hatte ich keine Ahnung, wie es sein würde, wenn ich in irgendeiner Form eben dann doch mit ihm zusammen arbeiten würde. "Das, was passiert ist, hat nichts... mit der Bruderschaft zu tun." Wieder spüre ich diesen Druck, unter den ich mich selber gesetzt hatte, mich in der Bruderschaft zu beweisen und das schlimmste wäre für mich wohl, wenn man feststellen würde, dass es ein Fehler gewesen war, mich in die Bruderschaft aufzunehmen. Mit Vahlor sprechen wollte ich zwar eigentlich auch nicht wirklich, aber das würde ich schon irgendwie eben selber regeln müssen, egal was Wharren sagte.

Wharren schrieb:Auch wenn Bray es versucht zu verbergen ich kann seine Nervosität spüren. Er bewegt sich anders. Steifer. Weil er eben versucht sich nicht allzu nervös zu bewegen und das macht ihn steif. Manchmal frage ich mich schon warum ich manche so nervös mache - ob ich vielleicht so furchteinflößend aussehe. Aber ich schüttele die Gedanken ab. Es geht hier immerhin um etwas ganz anderes.

Ich nicke nur verstehend als Brayden meint das Vahlor ein guter Krieger wäre. Das zeigt mir schon mal - das egal welchen Zwist sie auch haben, zumindest kein Hass entstanden ist. Und das Vahlor ein guter Krieger ist weiß ich ebenso gut wie jeder andere hier. Er ist nur - manchmal etwas eigenartig. Auch als Brayden sagt das er nicht glaubt das er mit ihm nochmal auf Streife gehen könnte nicke ich. "Ja das habe ich mir schon gedacht", antworte ich ihm. "Und deshalb habe ich dich auch schon neu eingeteilt. In Zukunft gehst du mit mir zusammen auf Streife", verkünde ich ihm. 

Diese Überlegung habe ich mir noch gemacht bevor er hier angekommen ist. Denn Ahrrows Warnungen nehme ich sehr ernst auch wenn man mir gerade dadurch das ich eben überhaupt auf Streife gehen Verantwortungslosigkeit nachsagen kann. Und deshalb werde ich ihren Rat beherzigen und nicht mehr alleine auf Streife gehen. Da Brayden und Vahlor zusammen gerade nicht gehen - werde ich mir nun einfach Brayden zur Seite stellen. Ich denke das ist sogar auch in seinem Interesse. 

"Ich glaube dir das es nichts mit der Bruderschaft zu tun hat. Und ich weiß auch das du der letzte bist der ihr schaden würde. Aber es musste einfach mal gesagt werden. Und ich werde das auch nochmal deinen Eltern so sagen da kannst du sicher sein. Genauso wie Vahlor", erkläre ich. Bei dem weiß ich allerdings noch immer nicht wo ich ihn nun hin stecken soll.

Brayden schrieb:Langsam werde ich wenigstens ein wenig ruhiger, als mir klar wird, dass ich wohl nicht wirklich über die Details der Nacht sprechen musste, denn ich bin mir nicht mal sicher, ob ich das überhaupt gekonnt hätte, selbst wenn Wharren mich eben dazu aufgefordert hätte, es zu tun. Dafür versuche ich dann gar nicht erst, meine Überraschung zu verbergen, als er mir sagt, dass ich dann von nun an anstatt mit Vahlor mit ihm selber auf Streife gehen würde. Damit hätte ich so auf keinen Fall gerechnet. Denn irgendwie hielt ich es doch für noch mal eine besondere Aufgabe, da Wharren nun mal unser König war und meiner Meinung noch mal besonders geschützt werden musste. Dass er mich dafür wohl für gut genug hielt, tat dann jetzt doch ziemlich gut.
"Mit dir? Natürlich. Also... es würde mir eine Ehre sein, mit dir zusammen auf Streife zu gehen." verkünde ich. Wharren wollte vielleicht nicht als irgendwie etwas Besonderes behandelt werden und doch war er der König.

"Ja, natürlich. Und ich bin mir dessen auch bewusst." erkläre ich noch einmal, werde dann ein wenig blasser, als er sagt, er würde das auch meinen Eltern sagen und Vahlor. Vielleicht würde das wiederum bedeuten, dass ich einem Gespräch mit Vahlor nicht aus dem Weg gehen konnte, je nachdem wie der diese Ansage von Wharren dann auffassen würde.
Was meine Eltern anging, so passte es mir auch so gar nicht, denn es ging ihnen ja wohl nur darum, dass sie mich beschützen wollten. "Meine Eltern haben damit aber eigentlich nichts zu tun. Es ist eine Sache einzig zwischen Vahlor und mir." betone ich deswegen nun auch deutlich.

Wharren schrieb:Die Überraschung die er wohl empfindet nachdem ich ihm gesagt habe das er nun mit mir auf Streife gehen kann, kann er nicht wirklich verbergen. Ich glaube auch nicht das er es versucht denn sie ist ihm einfach allzu deutlich anzuhören. Was mich ein wenig lächeln lässt. Es scheint fast so als würde ich ihm damit sogar eine Freude machen. Was wohl auch ein wenig mein Ziel gewesen ist. Ich möchte einfach das er weiß - das ich ihm vollkommen vertraue. So wie allen meinen Brüdern und er eben als ein vollwertiges Mitglied dazu zählt.

"Dann wird es so sein", antworte ich nun nochmal bestätigend nickend als er meint das es ihm eine Ehre wäre. Und ich muss zugeben das es auch mir mal wider gut tut ein wenig Gesellschaft zu haben. Auch wenn es eben nur die Streife ist. Das er seine Väter versucht in Schutz zu nehmen - ist mir eigentlich auch vollkommen klar. Und wieder einmal beweist es mir das Brayden ein verantwortungsbewusster und ehrenvoller junger Mann geworden ist. 

"Ich weiß das es eine Sache zwischen euch beiden ist", erkläre ich nun nochmal. "Aber letztendlich ist es dein Vater der auf Vahlor los gegangen ist und deshalb wird da kein Weg an einer Unterhaltung zwischen ihm und mir vorbei führen. Genauso wie auch die Unterhaltung mit Vahlor nötig sein wird", erkläre ich weiter. Es gehörte nun mal zu meinen Pflichten mich um solche Angelegenheiten wenigstens in soweit zu kümmern - das sie wirklich nicht noch ausarten würden. Ob ich nun will oder nicht.

Brayden schrieb:Noch immer fühle ich mich geehrt, mit Wharren auf Streife gehen zu können und zu dürfen und es zeigte mir eben ein wenig, dass er mir wohl so viel zu trauen würde, dass er eben mit mir rausgehen würde. Ich kann es, wenn ich ehrlich bin, kaum erwarten, Qhuinn und Blay zu erzählen, denn den Stolz in ihren Augen zu sehen war noch immer mit das Schönste, was ich mir vorstellen konnte. "Gehen wir gleich nächste Nacht schon los?" Wenn ja, dann hoffte ich, dass ich bis dahin diese Nachwirkungen von dem verfluchten Alkohol loswerden würde.

"Was ist mit Vahlor?" Ich verfluche mich dafür, dass ich diese Frage stellte, denn es sollte mir doch egal sein. Und wenn er das Anwesen gar nicht mehr verlassen durfte, auch dann konnte und sollte es mir egal sein. "Ich meine... er geht doch auch weiter auf Streife, oder?" In der Zwischenzeit war es mir gelungen, wenigstens meine Hände ein wenig ruhiger halten zu können.

Schweigend presse ich die Lippen aufeinander. Natürlich hatte Wharren ja irgendwie recht. Es war Qhuinn gewesen, der Vahlor angegriffen hatte und doch ging es dabei nur darum, mich zu schützen. Und so gefiel es mir nicht, dass es für Qhuinn vielleicht auch irgendwelche Konsequenzen haben könnte. "Er... hat es nur wegen mir getan." sage ich leise. Besonders viel von der Wut, die ich selber auf Qhuinn verspürt hatte, war nicht mehr wirklich vorhanden.

Wharren schrieb:Ich überlege kurz als Brayden mich fragt ob wir gleich nächste Nacht losgehen würden und nicke dann. "Ich denke schon. Wenn du dich dann besser fühlst. Im übrigen hilft eine kalte Dusche ganz gut", erkläre ich ihm und gebe ihm dann auch gleich einen guten Rat mit auf dem Weg. Außerdem deute ich damit wohl nun auch an, dass es mir eben auch schon mal so gegangen sein musste. Ich bin zwar König - aber letztendlich auch nur eine Person die auch schon fast alles mitgemacht und ausprobiert hat. 

Die Frage nach Vahlor überrascht mich ein bisschen. Und so langsam ahne ich dass da ein wenig mehr im Busch sein muss als nur ein normaler Streit. Schließlich seufze ich: "Ja Vahlor sollte auf Streife gehen. Seine Fähigkeiten kann ich mir kaum einbüßen. Ich weiß nur nicht wem ich ihn zuteilen soll das ist gerade das Problem. Aber mir wird schon noch was einfallen", setze ich Brayden nun in Kenntnis. 

"Brayden ich weiß du willst deine Eltern schützen. Aber glaub mir, die können gut auf sich selber aufpassen und ich werde deinem Vater schon keine Strafe aufbrummen. Aber ein ernstes Wort muss trotzdem gesprochen werden", erkläre ich. "So wie du dich zu verantworten hast - hat sich jeder der gestern daran beteiligt war ein bisschen zu verantworten. Es wäre schließlich ungerecht wenn ich nur einem einen Fehler zuschreiben würde und gerade im Moment - sehe ich bei dir sogar noch den wenigsten", erkläre ich ihm.




Das Bündnis

Fhorce schrieb:In der Nähe eines Industriegebietes, direkt am Hudson River, nehme ich wieder Gestalt an. Ich versuche, mir erst mal einen Überblick über meine nähere Umgebung zu verschaffen. Einige der Lagerhallen wirken verlassen und es erscheint mir eine Überlegung Wert, vielleicht eine von diesen als Unterschlupf in der Innenstadt zu verwenden. Zu Mal... wenn ich Vahlor in die Hände bekommen würde, brauche ich auch einen Ort, an dem ich ihn gefangen halten konnte und dafür war die Waldhütte wirklich ungeeignet. Früher hatte ich mir immer vorgestellt, dass ich ihn einfach töten würde, sobald ich in seine Nähe kam, aber jetzt... war mir das viel zu einfach. Er sollte leiden. Lange leiden.

Zwei der Hallen kommen in meine nähere Auswahl. Nachdem ich mich bei diesen ein wenig umgesehen hatte, führte mich mein Weg Richtung einer der Brücken, die über den Fluss führten. Unter diesen hielt sich meistens der Abschaum der Stadt auf und das war wohl genau der Ort, an dem ich nach Männern suchen sollte, die sich mir vielleicht anschließen würden. Ganz alleine würde es schwer werden, mit der Bruderschaft fertig zu werden und ich würde ihnen wohl höchstens hier und da ein paar Nadelstiche versetzen können, aber nicht ganz an mein Ziel kommen, die Macht über Caldwell zu übernehmen. Natürlich waren das keine wirklich guten Männer, aber diese zu finden würde schwer werden und vielleicht mehr Zeit in Anspruch nehmen, als ich hatte. Ansonsten hatte ich nicht das Gefühl, dass sich hier viel verändert hatte und wenn ich hier am Fluss fertig war, würde ich mich der eigentlichen Innenstadt zu wenden, vielleicht mal an einem der Clubs vorbeischauen.

Veith schrieb:Das Gesockse ist nicht besonders schwer zu finden. Eigentlich hält es sich in jeder verdammten Stadt immer an den gleichen Orten auf, weshalb es mich gleich direkt zu den Brücken des Flusses führt. Und siehe da - dort sind wirklich schon mal die ersten Junkies. Ideal dafür denen einen Job anzubieten - als Dealer. Wobei ich erst mal prüfen muss ob die es drauf haben was bei einem kleinen Blick in ihre Hirnwindungen aber auch gar nicht so schwer ist. 

Doch offensichtlich - bin ich nicht der einzige der hier versucht Leute anzuwerben. Mein Blick fällt auf einen Typen - der schon ganz anders wirkt als die Möchtegernkriminellen da unter der Brücke. Das er hier nicht dazu gehört erkenne ich auch schon ohne in seine Gedanken einzudringen. Langsam schleiche ich mich nun zu dem geschehen da vor ihm an und bleibe wohl ziemlich direkt hinter ihm stehen. "Ich würde sagen du verziehst dich jetzt. Das hier ist jetzt mein Revier", sage ich dann auch direkt zu ihm, denn das passt mir ja so gar nicht in den Kram das ich beim Anwerben jetzt auch noch Konkurrenz habe.

Fhorce schrieb:Skeptisch begutachte ich die dunklen Gestalten, die hier herum lungerten und recht schnell wurde mir eins klar... für Geld würden sie wohl alles tun. Nur, dass ich kein Geld hatte um sie damit für meine Angelegenheiten zu gewinnen. Es wäre mir mehr geholfen, wenn sie aus Überzeugung für meine Angelegenheiten kämpfen würden, aber so etwas würde ich hier wohl nicht finden. Sie waren so skrupellos, dass sie für Geld alles machen würden, aber sobald ihnen jemand mehr bieten würde, würden sie für den eintreten und nicht zögern, mir einen Dolch in den Rücken zu rammen. Gut, Vertrauen kannte ich ohnehin nicht, so dass ich bestimmt nicht den Fehler machen würde, auch nur einem von ihnen zu vertrauen. Vertrauen... war Schwäche.

Zwei von den Gestalten fasste ich dann allerdings doch etwas näher ins Auge. Sie waren definitiv Vampire. Und vielleicht würden sie verstehen, was ich anstreben würde. Bevor ich jedoch dazu komme, vielleicht wirklich einen von ihnen anzusprechen und irgendwie zu überzeugen, nehme ich wahr, dass noch jemand anderes hier war, der hier - genau wie ich - wohl nicht wirklich rein gehörte.
Seine Worte lassen mich wild knurren. 

"Ich habe Jahre lang gewartet und jetzt werde ich mir bestimmt nicht von irgendwem sagen lassen, dass ich mich verziehen soll. Caldwell gehört mir! Es ist MEINE Rache!" zische ich, fletsche meine Fänge. Irgendetwas an diesem Typ war... merkwürdig. Anders. Angst machte er mir keine. Ich würde mich schon zu verteidigen wissen und wenn er es unbedingt auf einen Kampf anlegen würde, dann sollte mir das nur Recht sein.

Veith schrieb:Ein wenig stemme ich die Hände in die Hüften und mustere den Knaben - oder Mann - oder was auch immer da vor mir steht, wobei ich den Kopf immer leicht hin und her zur Seite neige. Schließlich ziehe ich einen meiner Fächer aus dem Gürtel und klappe ihn mit einer geschickten Handbewegung auf um mir zuzufächeln 

Die meisten - lachen darüber wenn ich das mache. Bis sie merken das der Fächer dann plötzlich ziemlich scharfe Spitzen hat die in ihrem Hals stecken und da ich die Aggressivität des Typen nicht einschätzen kann - sorge ich schon mal vor. "Ach ja? Zufälligerweise - bin ich auch wegen eines Racheplanes hier. Aber ich bin mir ganz sicher das meiner ein wenig nötiger und größer sein wird als deiner. An wen willst du dich denn Rächen? An dem Kerl der dir deine letzte Freundin ausgespannt hat?", frage ich höhnisch aber doch durchaus interessiert. Vielleicht kann ich mir die Wut dieses Typen die ich eindeutig spüren kann ja auch selbst zu nutze machen und die jämmerlichen Gossenvampire die da neben ihm stehen und dämlich schauen sind erst einmal unwichtig geworden. 

Sicher wäre es ein leichtes für mich sofort herauszufinden an wen er sich rächen wollte. Aber ich versuche es erst einmal von ihm zu erfahren. Obwohl ich ihn mit roten Augen ansehe habe ich das Gefühl das auch er keine Ahnung hat was ich bin sondern ebenso glaubt ich wäre einfach ein Albino wie die anderen unwissenden Vampire. Und ich finde ich sollte diese Tarnung noch ein Stück weit aufrecht erhalten.

Fhorce schrieb:Normalerweise hätte ich mich vermutlich direkt auf diesen Kerl gestürzt, der der Meinung zu sein schien, dass seine Ziele wichtiger waren als meine. Und jeder der meinen in die Quere kam, war jemand der damit rechnen musste, dass ich ihn meine Wut spüren ließ. Noch schien mich jedoch etwas davon abzuhalten, das bei ihm auch zu tun, wenn ich auch nicht genau sagen konnte, was es war. Sein Aussehen war eher ungewöhnlich, vor allem seine Augenfarbe, aber so wirklich dachte ich mir nichts dabei. Ich hatte schließlich schon allerhand Abnormalitäten gesehen.

"Wichtiger als meine Rachepläne? Das glaube ich kaum! Ich warte da jetzt ungefähr zwei Jahrhunderte drauf. Und es geht ganz sicher nicht um eine verschmähte Liebe oder so etwas. So was ist mir nicht wichtig. So was brauche ich nicht!" zische ich. "Es geht um was viel höheres. Um die Macht. Um die Brüder, den König... und um einen wahren Verräter." Mir ist bewusst, dass ich jetzt gerade ziemlich viel preis gab, vielleicht sogar ein wenig zu viel, aber ich bin einfach wütend, dass jemand meinte, dass er mir meine Rache verwehren würde. Sie nicht ernst nahm.

"Also wage ja nicht, mich aufzuhalten! Ich werde jeden aus dem Weg räumen, der mich aufhalten will. Solange bis ich das erreicht habe, was ich will!" stelle ich noch einmal klar. Dass der Abschaum wohl schon große Ohren bekommen hatte und vielleicht einer von ihnen doch mitwirken würde, ist mir nicht entgangen, aber meine Aufmerksamkeit liegt ganz auf dem Typen der vor mir steht, denn irgendwie habe ich das Gefühl, dass er nicht so unbedeutsam zu sein scheint wie der ganze Rest hier.

Veith schrieb: Etwas überrascht hebe ich die Augenbrauen als er so offen Preis gibt was er vor hat. Weiß er denn nicht dass das ziemlich gefährlich sein kann? Dennoch ist es wohl in meinem Fall gut das er es sagt und ich klappe meinen Fächer mit einer schnellen Handbewegung wieder zusammen. "Was für ein Zufall. Offensichtlich.. haben wir den selben Feind", erkläre ich und gehe nun um den Mann ein wenig herum um ihn genauer zu betrachten ehe ich dann auf der anderen Seite - also hinter ihm - und dem Gesockse im Rücken stehen bleibe. 

"Auch ich bin daran interessiert der Bruderschaft Einhalt zu gebieten. Und diesen jämmerlichen König vom Thron zu stürzen. Vielleicht.. sollten wir uns zusammen tun - schließlich suchen wir beide Leute für unser Vorhaben und ich kann dir versichern.. zusammen mit mir... hättest du durchaus mehr Macht als du alleine jemals finden würdest", erkläre ich ihm. 

Ich brauche mich gar nicht erst umzudrehen um zu wissen das einer der Drogenjunkies die Chance nun wittert mir in die Manteltasche zu greifen und den Geldbeutel herauszuziehen. Die Gedanken die in diese Richtung gehen sind so laut das ich sie gar nicht überhören kann. Ich tue so als würde ich nichts merken - bis seine Hand in meine Tasche wandert. Mein Fächer klappt wieder auf - und mit einer einzigen Bewegung lasse ich dessen scharfen Spitzen ausfahren und ziehe diese dem Kerl durch die Kehle. Im nächsten Moment sind die Spitzen auch schon wieder weg und der Fächer wieder zugeklappt. Das Röcheln des Kerls während er zu Boden geht ignoriere ich gekonnt. 

Während dieser Aktion habe ich nicht aufgehört den Mann da vor mir anzusehen. "Also.. was sagst du? Ich helfe dir deine Rache zu bekommen.. und du hilfst mir bei meiner", biete ich nun noch einmal an.

Fhorce schrieb:Mit der Aussage, dass auch er der Bruderschaft Einhalt gebieten wollte, hat er zum ersten Mal dann meine richtige Aufmerksamkeit. Und auch die Wut, die bereits in mir zu brodeln begonnen hatte, nahm ein wenig ab. Stattdessen war ich nun durchaus neugierig, aber eben auch vorsichtig. Ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten sollte, zu Mal ich mir nicht vorstellen kann, dass ich mich, selbst wenn wir zusammen arbeiten sollten, ihm oder eben seinen Zielen, die er dabei verfolgte, unterordnen würde. Und er wiederum würde das wohl umgekehrt auch kaum tun. Jedenfalls wie ich das bisher einschätzte.

Regungslos und schweigend, nicht mal mit der Wimper zuckend, stehe ich daneben, während er diesen Kerl tötete, der wohl auf die Idee gekommen war, etwas stehlen zu wollen. Diese Masche mit dem Fächer war zwar nicht ganz so mein Fall, aber ich musste  eingestehen, dass es ihm zumindest gelungen war, damit Respekt zu erlangen.

"Okay... also eins muss klar sein. Ich werde mich nicht unterordnen. Für mich hat meine eigene Rache Vorrang. Wir könnten vielleicht was die Bruderschaft an sich und auch was den König angeht ein wenig zusammen arbeiten, solange wir da eben irgendwie einigermaßen das selbe Ziel haben. Bei einem jedoch... muss ich freie Hand haben. Vahlor, das ist einer dieser Brüder, gehört mir. Und nur mir. Das ist etwas Persönliches." Wenn das nicht klar war, dann würde ich mich ganz sicher nicht auf ein Deal einlassen. Aufmerksam funkle ich ihn nun an, warte was er dazu wohl nun sagen würde

Veith schrieb:Ich merke das ich nun auch meinerseits das Interesse des Vampirs geweckt habe und bin nun ziemlich gespannt auf das was er zu antworten hat. Das Gesockse haut nun ab - nachdem einer von ihnen röchelnd und verblutend zuckend am Boden liegt aber das soll mir egal sein. Es gibt genug davon die wir immer noch aussuchen können. 

Wie ich es vermutet habe - habe ich den Fisch an der Angel. Das er einen persönlichen Rachefeldzug gegen jemand bestimmten mit führt überrascht mich nicht wirklich. Letztendlich ist es immer etwas persönliches. Sogar irgendwie auch bei mir. "Meinetwegen - kannst du die ganze Bruderschaft haben wenn du das möchtest", antworte ich ihm nun schließlich. "Auch bei mir ist etwas persönliches dabei und mich interessiert nur einer. Rehvenge. Und seine kleine Bastardfamilie", erkläre ich. "Die Bruderschaft dabei zu vernichten - ist für mich eher zweitrangig und eine Notwendigkeit um diesen Mann überhaupt aus dem Loch hervorzuholen in dem er sich verkrochen hat. Somit wird sich keiner von uns Unterordnen müssen denke ich. Wir teilen uns nur die selben Männer - sind somit stärker - und jeder bekommt durch die kleine aber feine Hilfe des anderen genau das was er will", erkläre ich weiter und ich für meinen Teil finde ich dieses Angebot ja schon viel lukrativer als er es überhaupt verdient hat. 

"Und - den Thron des Königs sollten wir ihn besiegt haben.. kannst du auch haben. Der interessiert mich nämlich genauso wenig", füge ich noch hinzu - mache es somit noch schmackhafter. Das mich ein ganz anderer Thron interessiert verschweige ich dann aber lieber doch. Was die Sympathensache angeht - warte ich erst einmal ab bis ich mir sicher sein kann wie viel er darüber überhaupt weiß.

Fhorce schrieb:Ich durfte die komplette Bruderschaft haben? Das wiederum klang äußerst verführerisch. Auch wenn bei mir da noch immer die Rache an Vahlor an vorderster Stelle stand, aber die Bruderschaft nach und nach vernichten, das wäre wohl ebenfalls ein Ziel von mir. Dass es wohl auch bei ihm etwas eher persönliches war und er auch auf wen bestimmtes abzielt, überraschte mich ein wenig aber ich muss zu geben, dass das wohl bedeutete, dass es funktionieren konnte, wenn wir uns also nicht wirklich direkt in die Quere kommen würden mit den vorrangigen, persönlichen Zielen, die wir hatten.

Etwas blitzt in meinen Augen auf, als er dann auch noch von dem Thron sprach, der wohl dann auch mir gehören würde. Das war etwas, was mein Vater immer gewollt hatte aber eben nie geschafft hatte und... die Aussicht darauf, dass ich das dann schaffen konnte und sei es nun durch die Hilfe dieses seltsamen Unbekannten, sorgte doch durchaus dafür, dass mich das hier äußerst reizte. Ich konnte endlich meinem Vater zeigen, dass ich es drauf hatte!

"Okay, ich denke, dass wir wohl im Geschäft sind. Vahlor ist erstes Ziel und von dir dieser Rehvenge. Womit, wann und wie die Bruderschaft zu Grunde geht, ist mir recht egal. Und den Thron würde ich nehmen. Ich will, dass der König gestürzt wird." stelle ich klar. "Wäre nur noch die Frage... du kämpfst alleine? Oder hast du schon ein paar Männer?" Was ich eher bezweifelte, denn sonst wäre er wohl nicht hier auf der Suche gewesen.




Auf Streife

Blay schrieb:Jetzt jedoch sollten wir uns wohl wirklich erst mal auf die Streife konzentrieren. Danach konnten wir vielleicht ja auch noch mal zusammen mit Brayden reden. Auch mit Qhuinn. Wobei... mit dem sollte ich wohl erst mal alleine reden.
Nachdem Vahlor dann eben auch zu gestimmt hatte, wo es hingehen sollte und mir gesagt hatte, ich sollte vorgehen, dematerialisiere ich mich dann in die Region der Stadt, in der Wharren mit Brayden auf Streife gewesen war und in der wohl irgendetwas vor sich zu gehen schien. Und genau das mussten wir eben unbedingt herausfinden.
Dass wir hier besonders vorsichtig sein mussten, wusste ich auch und so sehe ich mich auch erst mal um, nachdem ich wieder Gestalt angenommen habe, die Hand an meinem Dolch. Wenn ich mir zuerst nicht sicher gewesen war, ob es noch so wäre wie früher auf Streife, so finde ich jetzt, dass es sich so anfühlt, als wäre ich nie von der Straße weg gewesen. Ich freue mich sogar darüber, jetzt hier sein zu können und warte auf Vahlor, um mir nun eben hier die Umgebung ansehen zu können.

Vahlor schrieb:Direkt hinter Blay dematerialisiere ich mich dann auch in die Gasse in der Wharren und Brayden gewesen sein sollen und ich muss gestehen das ich diese Gegend hier mehr als gut kenne. "Ach du scheiße - wo sind die ganzen Nutten und Dealer hin?", frage ich nun auch ziemlich verwirrt während ich mich in der Gasse umsehe - die eigentlich um diese Uhrzeit voll mit dem eben erwähnten sein sollten. Das hier wirklich was nicht stimmt ist jetzt wohl auch mir klar und zur Vorsicht ziehe ich auch schon mal eine meiner Waffen und mache diese Feuerbereit. 

Wie es sich - meiner Meinung nach - gehört, warte ich nun darauf das Blay eine Richtung anstrebt in die wir gehen sollen. Er ist der ältere und schon viel länger Bruder also hat er für mich auch schon automatisch das Kommando und damit habe ich noch nicht mal ein Problem. Denn wenn ich ehrlich bin ich wüsste gerade nicht wirklich wo ich anfangen sollte, versuche aber nachzugrübeln und dann fällt mir doch etwas ein. "Wenn wir die Straße weiter lang laufen kommen wir zu einem verlassenen Fabrikgelände", erkläre ich nun."Eigentlich dient es als Lagerhalle für eine kriminelle Motorradgang die mit allem möglichen handelt. Waffen, Drogen, Frauen - und so weiter. Vielleicht... finden wir da ja heraus was hier los ist?", schlage ich nun vor. Immerhin könnte das mittlerweile auch ein gutes Versteck für Lesser geworden sein.

Blay schrieb:Kurz nach mir erscheint dann auch Vahlor und bei seinen ersten Worten runzle ich ein wenig die Stirn. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich es für so gut halte, dass er sich so genau auskannte, wo die Nutten sich hier aufhielten. Ich kann nicht verhindern, dass ich nun eben auch immer ein wenig an Brayden denke und ich nun mal in keinem Fall will, dass er doch irgendwie verletzt wurde. Wahrscheinlich war es nicht fair so zu denken und im nächsten Moment verschwinden diese Gedanken dann auch wirklich erst mal wieder, als Vahlor dann nun auch gleich einen Vorschlag hat, wie wir vorgehen oder besser gesagt wo wir vielleicht beginnen konnten uns umzusehen.

"Okay, dann sehen wir uns dort mal um." nicke ich zustimmend und mache mich auch wirklich gleich auf den Weg in die vorgeschlagene Richtung. Auf dem Weg dahin schien es noch immer verräterisch still zu sein und es war niemand wirklich zu sehen. Auch kein Geruch nach Talkum oder sonst ein Anzeichen dafür, dass Lesser in der Nähe waren.
Erst von dieser Lagerhalle her waren dann einige Geräusche zu hören. Es war also definitiv jemand hier. Meine Bewegungen werden langsamer und meine Hand legt sich um eine meiner kleinen Schusswaffen, bereit diese zu ziehen, sollte es nötig werden. Ich wende mich zu Vahlor um und deute ihm an, dass wir erst mal versuchen würden, zu beobachten. "Lass uns mal sehen, ob wir raus finden, wer hier ist. Und wie viele." unterstreiche ich das noch mit leisen Worten und nähere mich der Halle noch weiter.

Vahlor schrieb:Ich nicke als Blay nun meint das wir nun wirklich zu der Halle gehen und laufe dann hinter ihm her. So wachsam wie möglich und eine meiner Hände stets an meiner Waffe. Als wir dann dort ankommen kann ich Blay nur wieder zustimmen - das wir erst einmal herausfinden sollten wer hier ist und vielleicht auch was sie vor haben. Allerdings halte ich Blay dann am Arm fest als er sich direkt auf den Eingang zubewegt, was ich für keine gute Idee halte. 

"Am Eingang rumzustehen und horchen ist zu gefährlich", meine ich nun und deute dann hoch auf das Dach. "Da ist ein kaputtes Fenster also viel besser zum spionieren", meine ich und deute ihm dann mir zu folgen ehe ich neben der Halle dann in eine dunkle Gasse verschwinde, in der allerlei Gerümpel steht. Nachdem ich mich versichert habe das hier wirklich alles ruhig ist stecke ich meine Waffe erst einmal wieder ein und fange an auf den Kisten und Mülltonnen hoch zu klettern um mich dann auf das Schräge und sehr tief gehende Dach hoch zu schwingen. 

Mit einer Handbewegung deute ich Blay an mir zur Folgen ehe ich dann zu dem Fenster hoch krieche um dort hindurch zu sehen. Stirnrunzelnd beobachte ich dann die Szene unter mir. Da drinnen - waren tatsächlich Lesser. Zumindest sehen sie von weitem für mich so aus. Nur irgendwie etwas unterernährt. Und merkwürdigerweise habe ich auch überhaupt keinen Lesser gerochen. Aber sie sind weißhaarig - also müssen es ja welche sein. 

An einem Tisch ist eindeutig ein Vampir fest gekettet der sich gerade vor schmerzen windet - obwohl an dem aber gar nichts gemacht wird - und die Lesser nichtmal wirklich in seiner Nähe sind. Alles in einem - mehr als merkwürdig.

Blay schrieb:Tatsächlich muss ich zu geben, dass ich wohl zumindest ein ganz klein wenig... aus der Übung war. Jedenfalls bin ich recht dankbar dafür, dass Vahlor eine bessere Idee hatte, wie wir erst mal etwas beobachten konnten. Das Dach schien dafür wirklich geeignet zu sein und so folge ich ihm auf dieses und beziehe so Position, dass ich eben auch möglichst alles gut sehen konnte.
Was ich da sehen konnte, gibt allerdings auch für mich nicht besonders viel Sinn. Lesser hatte ich auch keine gerochen, aber es sieht eindeutig so aus, als wären dort unten welche. Zu Mal sie wohl auch noch einen Vampir gefangen hatten und ihn mit irgendetwas gefoltert hatten. Irgendetwas schien hier allerdings nicht wirklich zu stimmen, aber noch kann ich mir keinen Reim darauf machen, was das denn sein konnte.

Lange kann ich mir das aber nicht einfach nur ansehen und überlege schon, was wir denn nun überhaupt machen konnten. Es wäre in jedem Fall ein sehr großes Risiko in diese Halle zu gehen, denn von hier oben konnten wir nicht die komplette Halle sehen und würden uns somit doch zu einem großen Teil auf unbekanntem Raum bewegen. Aber, diesen Vampir mussten wir in jedem Fall irgendwie da rausholen, so viel stand für mich wohl fest.
"Wir müssen ihn da rausholen." raune ich Vahlor zu. Ich überlege auch schon, ob wir noch mehr Brüder hinzu ziehen sollten, aber andererseits würden wir dann noch immer nicht wirklich mehr wissen. "Wir müssen da irgendwie rein." Die Halle zu stürmen wäre aber vielleicht ein Selbstmordkommando, so viel stand fest. 
Eine Tür an der Seitenwand war zu erkennen, durch die man wohl durchaus hineingelangen konnte und diese seltsamen Lesser würden uns dann schon mal nicht kommen sehen können.

Vahlor schrieb:Das Blay nun meint das wir den Vampir da raus holen müssen war mir ja so was von klar. Wobei ich es eher für ein Selbstmordkommando halte. Irgendwie habe ich da nämlich ein ganz komisches Gefühl. "Na wenn du meinst. Und wie sollen wir das anstellen? Rein spazieren und freundlich Hallo sagen?", frage ich ihn nun auch direkt. Für mich scheint die Situation nämlich gerade nicht besonders passend um jetzt rein zu stürmen. Allerdings folge ich Blays Blick nun zu der Seitentür. Ahja richtig - die gab es ja auch noch. 

"Hmm okay - mit der könnte es klappen", meine ich dann auch schon und krabbel - so leise wie möglich - nun über das Dach zur anderen Seite wo ich mich dann neben der Tür wieder auf den Boden herunter begebe. Fenster gab es hier nicht. Diese waren alle nur auf dem Dach und von denen habe ich mich nun wieder ferngehalten. Der Vorteil ist also wirklich, das diese Lesser uns nicht sehen würden. Der Nachteil - wir sehen nun leider aber auch nicht ob wir in einen Hinterhalt laufen oder nicht. 

"Sag bescheid wenn du bereit bist",meine ich dann einfach zu Blay während ich nun in beide Hände zwei meiner Schusswaffen nehme und diese lade so das ich bereit bin sofort los zu ballern - sobald Blay die Türe aufmachen würde.

Blay schrieb:Natürlich waren die Bedenken des jüngeren Vampirs berechtigt und ich bin mir bewusst, dass es riskant werden würde und doch sehe ich keine andere Wahl, als eben da reinzugehen und den Zivilisten zu befreien. Kurz denke ich an Qhuinn, kann mir vorstellen, dass er von dem Vorhaben alles andere als begeistert wäre und doch weiß ich nur zu genau, dass er wenn er an meiner Stelle wäre genau das Gleiche tun würde. Eben alleine schon, weil der Zivilist gerettet werden musste. Und Vahlor scheint dann auch schnell die Chance, die uns die Seitentür bieten würde zu verstehen und ebenso bereit zu sein wie ich, diese eben auch zu nutzen.

Ich folge Vahlor leise vom Dach und beziehe so Position, dass ich die Tür öffnen könnte. Meine Hand liegt bereits an meiner Waffe und nur, wenn man mich wirklich sehr gut kannte - also somit vermutlich nur Qhuinn - hätte man vielleicht bemerkt, dass ich ein ganz klein wenig unsicher war. Eigentlich hatte ich für so etwas zu lange nicht trainiert. Und doch gebe ich Vahlor nun ein eindeutiges Zeichen, dass ich eben bereit war und die Türe nun öffnen würde. Ich konnte mich nur darauf verlassen, dass er mir die nötige Deckung geben würde, sobald die Tür eben auf war.

Nachdem ich die Tür geöffnet habe, lautlos, um nicht sofort den Überraschungseffekt zu verlieren, versuche ich mir wenigstens einen kurzen, schnellen Überblick zu verschaffen, wie viele sich außer dem Vampir im Raum befanden. Zwei von ihnen konnte ich sehen, wohl die Beiden, die wir auch vom Dach aus bereits gesehen hatten, ansonsten wirkte die Halle aus dieser Position auch leer. Okay, das sollte zu schaffen sein. Ich deute Vahlor mit dem Kopf an, dass ich mir den linken vornehmen sollte, er somit den rechten ausschalten sollte. Noch einmal atme ich tief durch und bewege mich dann schnell und lautlos auf den links stehenden Lesser zu. Der hat mich wohl wirklich nicht bemerkt, so dass ich ihn mit einem gezielten Stoß mit meinem Dolch auch direkt so ziemlich ausschalten kann. Was ich wiederum nicht bemerkt hatte, dass im hinteren Teil doch auch noch andere gewesen sein mussten, denn plötzlich spüre ich einen harten Treffer gegen meine Schläfe, von dem mir sogar kurz schwarz vor Augen wird. Ich kann mich jedoch fangen, ignoriere das Blut, das mir nun von der Stirn läuft und stürze mich in den Kampf mit den neu dazu gekommenen Gegnern.

Vahlor schrieb:Als Blay schließlich die Türe öffnet wird mir schnell bewusst, das wir von dieser Position aus genau den selben toten Winkel haben wie von dem Fenster. Doch Blay - scheint das nicht so wirklich zu erkennen und er stürmt dann auch schon los nachdem er mir angedeutet hat wen er sich schnappen will. Noch bevor ich dagegen irgendwie protestieren kann. Seufzend gehe nun auch ich hinein um ihm Feuerschutz zu geben- und als erstes schalte ich den sichtbaren zweiten Lesser - oder auch nicht Lesser?! - aus. 

Allerdings - sind hier wirklich auch noch andere - die eben genau in diesem toten Winkel gestanden haben. Als hätten sie geahnt - das jemand kommen würde - aber das.... war doch unmöglich oder? "Scheiße!", fluche ich nun vor mich hin als einer von denen Blay niederschlägt und ich ballere einfach darauf los. Was diese Kerle wohl soweit genügend ablenkt das Blay nun auch wieder aufstehen kann. 

Ich werde jedoch das Gefühl nicht los das irgendetwas komisch ist. Oder eher gesagt... fühle ich mich komisch. Als würde irgendetwas gerade darin herumwühlen - und etwas ausgraben was ich schon lange vergraben habe. Der Schmerz den ich auf einmal empfinde - über meine Vergangenheit - überwältigt mich im ersten Moment so sehr das ich das Gleichgewicht verliere und auf die Knie gehe. Allerdings versuche ich mich zusammenzureißen - und knalle einem von den Typen den Schädel weg. "Blay das sind Sympathen!!!", warne ich diesen nun - denn anders kann ich mir das nun wirklich nicht mehr erklären. und auch wenn wir jetzt eigentlich so schnell wie möglich hier rausgehen sollten stürme ich dennoch zu diesem Vampir auf dem Tisch um ihn los zu ketten.


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